Laudatio zum Bayerischen Staatsehrenpreis 2020

„Sie leben ihren Familiennamen im wahrsten Sinne des Wortes: Fröhlich. Voller Tatendrang, positiv ins Leben schauend, setzen Clemens Fröhlich und seine Familie jedes Jahr aufs Neue alles daran, Topqualität in den Keller zu bekommen. Drei Generationen packen dafür im Weingut kräftig mit an - ein Familienbetrieb durch und durch. Dabei ist die Arbeit oftmals gar nicht so leicht, denn ein großer Teil der Weinberge liegt in der Steillage Escherndorfer Lump.

 Im Jahr 1987 mit einem halben Hektar Silvaner begonnen, wurden die Fläche und der Betrieb im Laufe der Jahre kontinuierlich erweitert. Heute sind es fast sechs Hektar Weinberge in Escherndorfer und Astheimer Lagen. Das Rotweinsortiment ist mit Spätburgunder, Domina und Dornfelder klassisch fränkisch, bei den Weißweinen sind neben den regionaltypischen Sorten auch die bei ihren Kunden sehr beliebten „Exoten“ Morio-Muskat und Ortega mit im Angebot.

 Während Clemens Fröhlich im Weinberg und im Keller Regie führt, zeichnet sich Ehefrau Ingrid als perfekte Organisatorin aus, die neben der Familie, auch Büro, Verkauf und die Vermietung der Gästezimmer und Ferienwohnung managt. Mit den Söhnen Philip, der als Winzer voll im Betrieb mitarbeitet, und Felix, dem Fachmann für Bürokommunikation, steht die nächste Generation bereits in den Startlöchern.

Die fränkisch trockenen Weine sind das Markenzeichen des Weingutes. Sie sind der Winzerfamilie ganz besonders ans Herz gewachsen. Seit 2019 sind alle Weine auch vegan. Das konsequente Streben nach Weinen mit individuellem Charakter wird jetzt mit dem dritten Bayerischen Staatsehrenpreis belohnt. „